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Mit dem Fahrrad durch Kuba - Havanna, Soroa, Viñales, Cienfuegos Trinidad, Santa Clara, Varadero

Icon_RL_NWOS
Kuba
Icon_KM
365 km
Icon_Schwierigkeit
12 Tage

Etappe 1: Havanna - Soroa - Viñales

Bisher haben wir nur längere Fahrradtouren in Europa gemacht. Dank meines Resturlaubs musste ich noch ein paar Wochen Urlaub machen und entschied mich endlich für die Kuba-Radreise, die ich schon länger beobachtet hatte. Da ich diesmal alleine unterwegs war, wollte ich unbedingt eine Gruppenreise ausprobieren. Kuba ist ja auch nicht so richtig einfach zu organisieren – und ich kann sagen: das war eine wirklich gute Entscheidung. Nach Recherche möglicher Fahrrad-Gruppenreisen-Anbieter entschied ich mich für Intrepid, die wie ich fand am meisten Erfahrung hatten und zudem eine zweiwöchige Reise im Angebot hatten.

Straße in Havanna
Havannas alte Häuser
Che Guevara Silhouette an einem Haus in Havanna
Paseo de Martí in Havanna

Erst einmal 2 Tage Havanna: ich bin 1 Tag früher angereist, kann ich auch jedem empfehlen – wie ich finde braucht man einige Tage um zuerst die typischen Touristen-Themen abzuhaken und dann die Freiheit zu genießen sich ohne Druck ein wenig wie ein Einheimischer durch die Stadt zu bewegen und auch mal unbekannte Ecken zu entdecken. Ich würde jedem empfehlen sich Havanna anzuschauen. Ich habe wenig beeindruckenderes erlebt, sei es architektonisch oder geschichtlich.

Mit der Sonne im Rücken auf's Rad...

Blick in den Dschungel

Soroa & Las Terrazas

Nachdem wir noch einmal in Havanna geradelt sind und uns einige Sehenswürdigkeiten angesehen haben, ging es mit dem Begleitbus nach Soroa, wo wir schon im Dunklen ankamen und einigermaßen müde sofort ins Bett gefallen sind. Umso beeindruckender war der erste Blick von der Terrasse unserer Gastgeber auf die regenwaldbewachsenen Berge. Von hier aus ging es zuerst in den Orichdeengarten von Soroa und dann endlich mit dem Rad durch die wunderbare Natur an Seen und auch mal ganz schön steilen Bergen vorbei durch das Öko-Dorf Las Terrazas.

Blick aus unserem Zimmer am Morgen
Sehr charakteristische Bäume
So wohnt man übrigens als Baby-Kolibri!!
Nach ein paar Kilometern bei 30 Grad sehr erfrischend...

Viñales & Cayo Jutias – Havanna

Von Soroa gine es mit dem Bus zuerst zur Höhle Cueva de los Portales wo sich Che Guevara während der Revolution versteckte. Von dort aus fuhren wir mit dem Rad nach Viñales und haben direkt den steilsten Berg der ganzen Tour vor uns – natürlich mit einem wunderbaren Ausblick als Belohnung und einem unvergesslichen Mittagessen bei Mama Luisa – die in einem Bergdorf in ihrem Häuschen für uns typisch Kubanisch kocht. Weiter geht es dann zu einer Tabacco Farm in Viñales und unserem Dinner-Restaurant auf einem ausserhalb gelegenen Berg mit Blick auf die Stadt.
Maurice, der beste Tour-Guide der Welt!
Hier wohnt Mama Luisa
Mit dem Rad vorbei an grünen Bergen
Berglandschaft in der Nähe von Viñales

Nachdem tollen Frühstück in Viñales geht mit dem Rad ca. 63 km nach Cayo Jutias – dem unglaublichen carribischen Strand mit den alten amerikanischen Autos auf dem Parkplatz. Das war definitiv eines der Higlights der Reise: nach der malerischen grünen Landschaft den ersten Blick vom Berg auf’s Meer und dann ein Picknick am karibischen Strand bevor man ins blaue Wasser springt.

Bergab und der erste Blick auf's Meer
Links und rechts nur Wasser
Pinar del Rio
Auto am Strand von Pinar del Rio

Von Viñales aus setzt uns der Begleitbus oben auf dem Ausblick ab und wir dürfen unsere letzte Tour mit einem unfassbaren Downhill-Ride beginnen und dann durch kleine Dörfer und die bergige Landschaft radeln, bis uns der Begleitbus dann wieder nach Havanna bringt, wo wir uns einen Tag lang entspannen können.

Ausblick in Valle de Viñales

Havanna

Wenn man für Havanna etwas mehr Zeit einplant, sollte man unbedingt zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Stadt erkunden und sich auch in ein paar Nebenstraßen trauen. Die beeindruckende Architektur ist zwar in einem unfassbar schlechten Zustand, trotzdem entdeckt man überall kleine und große Kunstwerke und sieht, wie die Kubaner ihre Stadt lebenswert machen.
Street Art in Havanna
Street Art in Havannas Hinterhöfen
Street Art in Havanna
Hinterhof mit Street Art in Havanna

Etappe 2: Cienfuegos - Trinidad & Santa Clara - Varadero - Havanna

Lebensmittelladen in Cienfuegos

Dank des Begleitbusses starten wir den zweiten Teil der Reise direkt am Bahia de Cochinos – dem Bay of Pigs. Dort fahren wir entlang der Küste, an deren Ende wir an den Strand Playa Giron auf uns wartet. Nach einem entspannenden Strandaufenthalt geht es dann nach Cienfuegos, wo eine Stadt-Tour auf uns wartet.

Plaza Mayor Trinidad
Blumen auf Kuba
Straße bei Cienfuegos
Ausblick nach einer halbstündigen Bergauffahrt

Von Cienfuegos geht es dann mit dem Rad durch die wunderbare bergige Landschaft ca. 60 km nach Trinidad. Von der Küste geht es dann am nächsten Tag vom Aussichtspunkt Mirador del Escambray bergab ins Landesinnere durch das Naturreservat Parque Natural Topes de Collantes. Vorbei an beeindruckenden Bergen erreichten wir hier ein weiteres Highlight der Reise, nachdem wir erneut bei einer einheimischen Familie gegessen hatten, ging es über irgendeine Wiese an einem Kuhgatter, an einem Berg entlang und plötzlich standen wir vor einem blau-grün schillernden Bergsee mit Wasserfall, den wir natürlich sofort für uns einnahmen. Nach weiteren 20 km erreichten wir dann Santa Clara, wo wir am nächsten Morgen das Che Guevara Mausoleum besichtigten.

Wasserfall in einem Bergdorf

Von Mantanzas aus, wo wir mit dem Begleitbus hinfuhren, ging es durch Mangrovenwälder und meist flache Wege Cardenas, wo es weiter mit dem Begleitbus nach Varadero ging. Hier hatten wir einen Tag „frei“, um das Strandleben zu genießen. Um ehrlich zu sein, wer auf Kuba nur in Varadero war hat im Prinzip alles verpasst. Der Strand ist ganz schön aber sonst gibt es nur Hotels und Touristen. Nichts im Vergleich was wir vorher von Kuba gesehen und erlebt haben.

Che Guevara Bild in Villa Clara
Küste in Cárdenas
Platz in Matanzas
Brücke in der Nähe von Matanzas
Strand in Varadero

Von Mantanzas aus, wo wir mit dem Begleitbus hinfuhren, ging es durch Mangrovenwälder und meist flache Wege Cardenas, wo es weiter mit dem Begleitbus nach Varadero ging. Hier hatten wir einen Tag „frei“, um das Strandleben zu genießen. Um ehrlich zu sein, wer auf Kuba nur in Varadero war hat im Prinzip alles verpasst. Der Strand ist ganz schön aber sonst gibt es nur Hotels und Touristen. Nichts im Vergleich was wir vorher von Kuba gesehen und erlebt haben.

Die Strecke

Start:
Havanna
Ziel:
West-Kuba
Kuba

Einkaufen in Kuba

Dass es in Kuba nichts zu kaufen gibt ist nur teilweise richtig. In großen Städten wie Havanna gibt es im Prinzip alles zu kaufen, was man für den täglichen Bedarf im Urlaub braucht. Allerdings nicht immer nach westlichen Standards bzw. man muss manchmal ganz schön lange suchen, bis man das findet, was man braucht. Sonnencreme, Duschbad und andere Pflegeartikel gibt es aber in speziellen Läden in Havanna.
Was sollte ich unbedingt immer dabei haben:
  • Toilettenpapier: gibt es zwar in fast jeder Unterkunft, allerdings oft nicht in öffentlichen Toiletten, man könnte also etwas für unterwegs gebrauchen, bei den meisten öffentlichen Toiletten gibt es in Kuba aber jemanden, der einem Toilettenpapier verkauft
  • Hand-Desinfektion: in den Unterkünften braucht man das nicht aber auf öffentlichen Toiletten, in Restaurants usw. gibt es oft keine sie oder fließendes Wasser
Haushaltswarenladen in Santa Clara
Getränkeangebot in einem Lebensmittelladen
Fleischerei in Havanna
Obst und Gemüseladen in Havanna
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